Veranstaltungen

Hier finden Sie unsere Veranstaltungen. Suchen Sie eine bestimmte Veranstaltung nutzen Sie bitte das Suchfeld.


Inhalt:

Bei der Vielzahl an Symptomen und zwischenmenschlichen Herausforderungen im Alltag der Patienten, kann es für Therapeuten eine Herausforderung darstellen, eine Struktur im therapeutischen Prozess beizubehalten. Die emotionale Überlebensstrategie aus der Strategisch Behavioralen Therapie (SBT) hilft die inneren kognitiv-affektiven Schemata in wenigen Zeilen konkret auf den Punkt zu bringen und die zentralen Bedürfnisse und Ängste deutlich zu benennen. Dadurch ergibt sich eine klare therapeutische Struktur, in welcher der Patient als Experte für sich und seine Störung gefördert wird. Der dabei emotionsfokussierte Zugang zu den Schemata hilft den Therapieprozess schwungvoll voranzutreiben und ein tiefergehendes Verständnis herbeizuführen. Die Seminarteilnehmer sollen nach dem Wochenende die Überlebensstrategie verstehen und praktisch anwenden können. Anhand von Kleingruppenarbeit und Selbsterfahrung bekommen alle Teilnehmer mit Hilfe konkreter Techniken und Übungen die Möglichkeit, die Lebendigkeit und vitalisierende Kraft der emo-tionalen Arbeit mit der Überlebensstrategie spürbar zu erfahren. Des Weiteren werden praktische Beispiele mit einbezogen und alle Übungen zur Veranschaulichung durch die Dozentin demonstriert.

Methoden:

Theoretische Einbettung, Vorzeigen praktischer Übungen, einüben der Techniken in Kleingruppen, konkrete Fallbeispiele, Diskussion und Besprechen von Fällen von Teilnehmern.

Ziel:

Kennen der theoretischen Grundlagen und Sicherheit gewinnen in der praktischen emotionsfokussierten Arbeit mit somatischen Markern und der Überlebensstrategie, Fallkonzeptalisierung

Zielgruppen:

Psychotherapeutische und ärztliche Psychotherapeuten, anderweitig psychotherapeutisch Tätige

Referent:

Mag. rer. nat Jennifer Hathway, Diplom- Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie (Erwachsene; Einzel- und Gruppentherapie) an der Tagesklinik des Klinikums Nürnberg sowie in freier Praxis. Ihre Schwerpunkte sind Strategische Behaviorale Therapie (SBT) und emotionsfokussiertes therapeutisches Arbeiten, auch in Gruppentherapien. Sie ist als Dozentin in verschiedenen verhaltens-therapeutischen Instituten tätig.

21.02.2020 22.02.2020
PTZ Akademie
335,00 €, inkl. Verpflegung.

Inhalt:

Patienten mit unterschiedlichen Störungsbildern, wie z.B. einer Depression, Ängsten oder Essstörungen, berichten auf Nachfrage ihres Therapeuten oft begleitende Störungen in ihrer Sexualität. Zum Teil bestand sogar eine Unzufriedenheit mit dem Erleben der eigenen Sexualität bereits vor der psychischen Erkrankung. Patienten, die zum Zeitpunkt der Behandlung jedoch keinen Partner haben, haben oft das Gefühl, sie müssten mit den Themen rund um Erotik und Sexualität auf ihre nächste Beziehung „warten“ und eine Bearbeitung ohne diesen Erlebnisraum wäre nicht möglich. So kommt es, dass dieser Bereich, obwohl er für die Lebensqualität vieler Patienten bedeutsam ist, nur kurz gestreift oder gänzlich vermieden wird. Aber wie könnte die Arbeit mit Singels an diesen Themen aussehen? Und wie kann mit der entstehenden Scham umgegangen werden?

Da die eigene Sexualität und die damit verbundenen Emotionen ein zutiefst körperliches Thema sind, bietet es sich an, diesen gleich-berechtigt in die therapeutische Arbeit einzubinden. Embodiment-techniken liefern hier eine wertvolle Ergänzung. Die erfolgreiche Arbeit mit ihnen erfordert das Erleben am eigenen Leib. Daher ist die Bereitschaft zu interaktiver Gruppenarbeit und Selbsterfahrung unerlässlich.

Methoden:

Fallbeispiele, Informationsvermittlung, praktische Übungen in Kleingruppen inkl. Selbsterfahrungsanteil, Live-Demonstration der Referentin bei Bereitschaft der Teilnehmer

Ziel:

Kennenlernen der zentralen theoretischen Modelle, Ausprobieren der Basistechniken nach dem Embodimentansatz, Informationen über Ex-perimentierfelder für den Patienten außerhalb der Therapie

Zielgruppen:

Psychologische und ärztliche Psychotherapeuten, anderweitig psycho-therapeutisch Tätige

Referent:

Dr. biol. hum. Christina Lohr, Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie und Business Coach. Sie arbeitet mit Einzelpersonen und Paaren in eigener Praxis in München. Daneben ist sie u.a. in den Themen Emotionen, Embodiment und Sexualität als Referentin und Autorin tätig.

28.02.2020 29.02.2020
PTZ Akademie
335,00 €, inkl. Verpflegung.

Inhalt:

EMDR gilt als eine der besten Behandlungsmethoden für die Posttraumatische Belastungsstörung und ist hierfür auch durch den GBA als Kassenleistung anerkannt. Darüber hinaus zeigen eine Vielzahl von Studien, dass dieser psychotherapeutische Ansatz auch erfolgsversprechend bei anderen Störungsbildern wie z.B. bei Depressionen und Angststörung sein kann. Das Seminar beinhaltet folgende Themen:

Ø  Traumspezifische Diagnostik

Ø  Indikationen und Kontraindikationen

Ø  Die acht Phasen der EMDR-Behandlung

Ø  Ressourcenorientierte Ansätze

Die praktische Anwendung wird in Kleingruppen eingeübt. Die Fortbildung entspricht den Anforderungen von EMDRIA Deutschland und der kassenärztlichen Vereinigung.

Methoden:

Fallbeispiele, Informationsvermittlung, Diskussion, praktische Übungen. Im Rahmen der Supervision sollen eigene Fälle eingebracht werden

Ziel:

Das Seminar dient als Bestandteil der von EMDRIA Deutschland zertifizierten Ausbildung zum EMDR-Therapeuten/in (EMDRIA-Deutschland). Die EMDR-Methode wird so vermittelt, dass sie im Anschluss anwendbar ist.

Zielgruppen:

Abgeschlossene Ausbildung als Ärztlicher oder Psychologischer Psychotherapeut oder als approbierter Kinder- und Jugendlichenpsycho-therapeut. Nach Rücksprache mit dem Seminarleiter ist auch eine Teilnahme im fortgeschrittenen Teil der Ausbildung/Weiterbildung möglich.

Referent:

Peter Liebermann, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit eigener Praxis in Leverkusen, einer der erfahrensten EMDR-Trainer in Deutschland. Er ist Gründungs- und Vorstandsmitglied von EMDRIA Deutschland, deren Vorsitzender er von 2005 bis 2012 war. Aktuell ist er Vorstandsmitglied von EMDR Europe. Er ist Mitgründer der DeGPT und gehörte lange Jahre dem Vorstand an. Er ist Dozent an verschiedenen psychotherapeutischen Ausbildungsinstitutionen und Mitglied der Steuergruppe für die Leitlinie Posttraumatische Belastungsstörungen der AWMF.

06.03.2020 08.03.2020
PTZ Akademie
625,00 €, inkl. Verpflegung.

Inhalt:

Emotionen sind Vitalisierungssysteme. Intensive emotionale Arbeit bringt deshalb nicht nur die Probleme unserer Klienten schnell auf den Punkt. Sie vermittelt auch die Energie, die für das Erreichen von Zielen gebraucht wird. EAT ist ein strukturiertes Vorgehen, das in wenigen Schritten anhand konkreter Problemsituationen grundlegende Regulationsprobleme offenlegt und modifizieren hilft. Diese Art zu arbeiten nutzt aktuelle Befunde der Embodimentforschung, wonach Änderung von Körperhaltung, Mimik, Gestik, Atemrhythmus und Stimme emotionale Zustände erzeugen und auch beeinflussen, wie emotionale Zustände verarbeitet werden. Gemeinsam mit den Patienten wird ein emotionales Feld entwickelt, das alle Gefühle widerspiegelt, die mit der jeweiligen Problemsituation verbunden sind. Es wird gezeigt, wie mit primären und sekundären Emotionen gearbeitet wird. Sie erfahren bei der Gelegenheit, wie mit dem Einsatz des Körpers selektiv Emotionen, wie z.B. Freude, Trauer, Angst, Wut, etc., hergestellt werden können. Sie erleben ein vitalisierendes, körpernahes Arbeiten mit Emotionen, z.B. Emotionsexposition und -differenzierung, Verbesserung der Emotionsregulation, Emotionalisierung angestrebter Zielzustände, usw. Nicht nur kognitiv behaviorale, sondern auch andere thera-peutische Schulen können von EAT profitieren.

Methoden:

Referate, Demonstration, praktische Übungen in kleinen Gruppen, Fall-beispiele, Bereitschaft zu Selbsterfahrung wäre schön

Ziel:

Vermittlung des Konzeptes „Embodied Cognition“ sowie aktueller Emo-tionskonzepte, Aufbau des emotionalen Feldes, Fallkonzeptionen, Integration dieser Arbeitsweise in die eigene Praxis

Zielgruppen:

Psychologische und ärztliche Psychotherapeuten, anderweitig psycho-therapeu­tisch Tätige

Referent:

Dr. phil. Gernot Hauke, Diplom-Psychologe, Psychologischer Psycho-therapeut (Verhaltenstherapie), Lehrtherapeut, Supervisor und Business Coach. Weitere Informationen unter: www.Era-europa.com.

27.03.2020 28.03.2020
PTZ Akademie
365,00 €, inkl. Verpflegung.

Inhalt:

EMDR gilt als eine der besten Behandlungsmethoden für die Posttraumatische Belastungsstörung und ist hierfür auch durch den GBA als Kassenleistung anerkannt. Darüber hinaus zeigen eine Vielzahl von Studien, dass dieser psychotherapeutische Ansatz auch erfolgsversprechend bei anderen Störungsbildern wie z.B. bei Depressionen und Angststörung sein kann. Das Seminar beinhaltet folgende Themen:

Ø  Traumspezifische Diagnostik

Ø  Indikationen und Kontraindikationen

Ø  Die acht Phasen der EMDR-Behandlung

Ø  Ressourcenorientierte Ansätze


Die praktische Anwendung wird in Kleingruppen eingeübt. Die Fortbildung entspricht den Anforderungen von EMDRIA Deutschland und der kassenärztlichen Vereinigung.

Methoden:

Fallbeispiele, Informationsvermittlung, Diskussion, praktische Übungen. Im Rahmen der Supervision sollen eigene Fälle eingebracht werden

Ziel:

Das Seminar dient als Bestandteil der von EMDRIA Deutschland zertifizierten Ausbildung zum EMDR-Therapeuten/in (EMDRIA-Deutschland). Die EMDR-Methode wird so vermittelt, dass sie im Anschluss anwendbar ist.

Zielgruppen:

Abgeschlossene Ausbildung als Ärztlicher oder Psychologischer Psychotherapeut oder als approbierter Kinder- und Jugendlichenpsycho-therapeut. Nach Rücksprache mit dem Seminarleiter ist auch eine Teilnahme im fortgeschrittenen Teil der Ausbildung/Weiterbildung möglich.

Referent:

Peter Liebermann, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit eigener Praxis in Leverkusen, einer der erfahrensten EMDR-Trainer in Deutschland. Er ist Gründungs- und Vorstandsmitglied von EMDRIA Deutschland, deren Vorsitzender er von 2005 bis 2012 war. Aktuell ist er Vorstandsmitglied von EMDR Europe. Er ist Mitgründer der DeGPT und gehörte lange Jahre dem Vorstand an. Er ist Dozent an verschiedenen psychotherapeutischen Ausbildungsinstitutionen und Mitglied der Steuergruppe für die Leitlinie Posttraumatische Belastungsstörungen der AWMF.

25.04.2020 26.04.2020
PTZ Akademie
625,00 €, inkl. Verpflegung.

Inhalt:

Die Emotionen Stolz und Scham sind wohl mit die stärksten Kräfte, die unseren Selbstwert formen, und daher von großer Bedeutung in der therapeutischen Arbeit. Sie genießen jedoch bei vielen Menschen einen zweifelhaften Ruf und das nicht erst seit sie mit dem Begriff Narzissmus in Verbindung stehen. Vielen fällt es darum schwer, sich diese Gefühle überhaupt einzugestehen oder aber sie erleben sie als überflutend. Darüber reden fällt in beiden Fällen schwer. Embodimenttechniken nutzen gezielt u.a. die Dimension „oben-unten“, nicht nur im Raum, sondern auch in der Körperhaltung, um diesen Emotionen und ihrem Einfluss auf die Spur zu kommen. Davon profitiert dann nicht nur der Patient in seinem Selbstwert, sondern auch das therapeutische Bündnis. Das Seminar bietet die Möglichkeit, hautnah mit diesen Emotionen und den entsprechenden Arbeitstechniken in Kontakt zu kommen.

Methoden:

Fallbeispiele, Informationsvermittlung, praktische Übungen in Klein-gruppen inkl. Selbsterfahrungsanteil, Live-Demonstration der Referentin bei Bereitschaft der Teilnehmer

Ziel:

Kennenlernen der zentralen theoretischen Grundlagen, Auseinander-setzung mit Scham und Stolz in der Therapeutenrolle, Ausprobieren der Basistechniken nach dem Embodimentansatz

Zielgruppen:

Psychologische und ärztliche Psychotherapeuten, anderweitig psycho-therapeutisch Tätige

Referent:

Dr. biol. hum. Christina Lohr, Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie und Business Coach. Sie arbeitet mit Einzelpersonen und Paaren in eigener Praxis in München. Daneben ist sie u.a. in den Themen Emotionen, Embodiment und Sexualität als Referentin und Autorin tätig.

08.05.2020 09.05.2020
PTZ Akademie
335,00 €, inkl. Verpflegung.

Inhalt:

In Zeiten schwieriger Gefühle und Unsicherheit im Laufe eine Therapie ist es wichtig, zu spüren, „warum“ man solche Anstrengungen unternehmen und zu was es Nütze sein sollte, sich weiter herauszufordern und persönliches „Neuland zu betreten“. Eine mo-tivierende Antwort auf dieses „Warum“ kann die eigene Wertelandschaft bieten. Sie schafft den nötigen Anreiz und öffnet den Raum, Veränderungsprozesse zu starten und daran persistent zu arbeiten. Um als Ressource zu dienen, müssen Werthaltung präsent und zugänglich sein, wofür wir auch den Körper direkt „bottom-up“ via Embodiment nutzen können. Eine so verfügbare Wertehaltung kann einen wesentlichen Beitrag zur Stresssenkung sowie zur Förderung von Selbstbewusstsein und Änderungsmotivation leisten. Die Bereitschaft zu interaktiver Gruppenarbeit und Selbsterfahrung sollte in diesem Kurs mitgebracht werden.

Methoden:

Strategisch-Behaviorale Therapie, Embodiment-Strategien und -Methoden, Wertearbeit

Ziel:

Entwicklung und Förderung von theoretischem Wissen und praktischen Kompetenzen zum Einsatz wertebezogener Ansätze und Methoden in psychotherapeutischen Settings

Zielgruppen:

Psychologische und ärztliche Psychotherapeuten, anderweitig psycho-therapeutisch Tätige

Referent:

Dr. rer. soc. Matthias Messner, Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut (Verhaltenstherapie Erwachsene), Einzel- und Gruppentherapie, Akademischer Rat an der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz der Universität Ulm. Praxis- und Forschungs-schwerpunkte: Interozeption, Embodied Cognition und achtsamkeits-basierten Interventionen.

19.06.2020 20.06.2020
PTZ Akademie
335,00 €, inkl. Verpflegung.

Inhalt:

Das Fortsetzungsseminar vertieft die im Teil 1 erworbenen Kenntnisse und hat einen Schwerpunkt auf der Behandlung komplexer Trauma-folgestörungen. Hierbei sollen insbesondere ressourcenorientierte Ansätze im Rahmen der Behandlungsplanung genutzt werden.

Ø  Komplextrauma und Dissoziative Störung

Ø  Akuttrauma

Ø  EMDR bei schweren psychischen Störungen

Ø  Vertiefung Ressourcenorientierter Ansätze


Die Fortbildung entspricht den Anforderungen von EMDRIA Deutschland und 
der kassenärztlichen Vereinigung.

Methoden:

Fallbeispiele, Informationsvermittlung, Diskussion, praktische Übungen

Ziel:

Das Seminar dient als Bestandteil der von EMDRIA Deutschland zertifizierten Ausbildung zum EMDR-Therapeuten/in (EMDRIA Deutschland). Die EMDR-Methode wird so vermittelt, dass sie im Anschluss anwendbar ist.

Zielgruppen:

Abgeschlossene Ausbildung als Ärztlicher oder Psychologischer Psychotherapeut oder als approbierter Kinder- und Jugendlichenpsycho-therapeut; Absolventen des EMDR-Standard-Seminar Teil 1

Referent:

Peter Liebermann, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit eigener Praxis in Leverkusen, einer der erfahrensten EMDR-Trainer in Deutschland. Er ist Gründungs- und Vorstandsmitglied von EMDRIA Deutschland, deren Vorsitzender er von 2005 bis 2012 war. Aktuell ist er Vorstandsmitglied von EMDR Europe. Er ist Mitgründer der DeGPT und gehörte lange Jahre dem Vorstand an. Er ist Dozent an verschiedenen psychotherapeutischen Ausbildungsinstitutionen und Mitglied der Steuergruppe für die Leitlinie Posttraumatische Belastungsstörungen der AWMF.

25.09.2020 27.09.2020
PTZ Akademie
625,00 €, inkl. Verpflegung.

Inhalt:

Gruppentherapie mit Emotionsfokussierung bietet Patienten die Möglichkeit, Ihre eigenen Schemata wahrzunehmen und Entwicklung wirksam anzukurbeln. Gut genutzt können emotionale Techniken aus der Strategisch Behavioralen Therapie (SBT) helfe den Therapieprozess vitalisierend und spannend zu gestalten. Um über die kognitiven Techniken hinauszugehen, können schon scheinbar einfache Übungen den emotionalen Prozess aktivieren und vorantreiben. Dadurch werden Veränderungen nicht rein auf kognitiver Ebene, sondern vielmehr auf der erlebnisfokussierten Ebene angestoßen und damit intensiver, effizienter und langanhaltender gestaltet. In diesem Seminar sollen den Teilnehmern verschiedene einfache und komplexere Übungen, die Emotionen verstärkten und den Therapieraum nicht nur metaphorisch nutzen, nahe gebracht werden. Anhand von Kleingruppenarbeit und Selbsterfahrung bekommen alle Teilnehmer mit Hilfe konkreter Techniken und Übungen die Möglichkeit, die Lebendigkeit und vitalisierende Kraft der emotionalen Arbeit in der Gruppe spürbar zu erfahren. Des Weiteren werden praktische Beispiele mit einbezogen und alle Übungen zur Veranschaulichung durch die Dozentin demonstriert. Überlegungen zu Therapiekonzepten können besprochen werden.

Methoden:

Theoretisches Grundlagen der SBT, Demonstrieren und Einüben verschiedener Übungen in Kleingruppen, Besprechung konkreter Fallbeispiele, Diskussion und Besprechen von Fällen von Teilnehmern.

Ziel:

Kennen der theoretischen Grundlagen und Sicherheit gewinnen in der praktischen emotionsfokussierten Arbeit in Gruppen, Fallkonzeptualisierung

Zielgruppen:

Psychologische und ärztliche Psychotherapeuten, anderweitig psycho-therapeutisch Tätige

Referent:

Mag. rer. nat Jennifer Hathway, Diplom- Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie (Erwachsene; Einzel- und Gruppentherapie) an der Tagesklinik des Klinikums Nürnberg sowie in freier Praxis. Ihre Schwerpunkte sind Strategische Behaviorale Therapie (SBT) und emotionsfokussiertes therapeutisches Arbeiten, auch in Gruppentherapien. Sie ist als Dozentin in verschiedenen verhaltens-therapeutischen Instituten tätig.

16.10.2020 16.10.2020
PTZ Akademie
165,00 €, inkl. Verpflegung.

Inhalt:

Die therapeutische Beziehung ist eine so wichtige und doch so schwer greifbare Komponente im Therapiegeschehen. Sie ermöglicht Veränderungen und Fortschritt, doch kann sie beides ebenso behindern oder verunmöglichen. Bevor wir ins Gespräch und in den Ver-änderungsprozess kommen, sind die zwei Körper schon lange miteinander „ins Gespräch vertieft“. „Bodytalk“ vor „Problemtalk“! Forschungsergebnisse zur Embodiment-Perspektive werden vorgestellt, auf denen sich geeignete Vorgehensweisen zur Bewusstmachung von Interaktionsmustern und zur Beziehungsgestaltung ableiten lassen. Dabei geht es insbesondere um die Schärfung des therapeutischen Bewusstseins für diesen wichtigen Aspekt und u.a um folgende Fragen: Wie beeinflusst die „emotionale Überlebensstrategie“ des Therapeuten bzw. der Therapeutin die therapeutische Beziehung und wie könnte eine motivorientierte Gestaltung aus dieser Perspektive verirrte Interaktionen wieder auf Kurs bringen? Der Workshop ist praktisch orientiert und erfordert aktive Mitarbeit

Methoden:

Referate, Demonstration, praktische Übungen in kleinen Gruppen, Fall-beispiele, Bereitschaft zu Selbsterfahrung wäre schön

Ziel:

Entwicklung und Förderung von theoretischem Wissen und praktischen Kompetenzen zum Einsatz wertebezogener Ansätze und Methoden in psychotherapeutischen Settings

Zielgruppen:

Psychologische und ärztlichen Psychotherapeuten, anderweitig psycho-therapeutisch Tätige

Referent:

Dr. rer. soc. Matthias Messner, Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut (Verhaltenstherapie Erwachsene), Einzel- und Gruppentherapie, Akademischer Rat an der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz der Universität Ulm. Praxis- und Forschungs-schwerpunkte: Interozeption, Embodied Cognition und achtsamkeits-basierten Interventionen.

13.11.2020 14.11.2020
PTZ Akademie
335,00 €, inkl. Verpflegung.